10.9. Warntag2020

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

#Warntag2020

Weitere Infos finden Sie unter: https://warnung-der-bevoelkerung.de/

Ausschreibung für den Vorsitz des Kreisfeuerwehrverband Tübingen

Im November 2020 wird ein neuer Vorsitz für den Kreisfeuerwehrverband Tübingen gewählt.
Für dieses Ehrenamt sind nun Bewerbungen möglich.

Der Kreisfeuerwehrverband Tübingen versteht sich als Interessensvertretung seiner
15 Mitgliedsfeuerwehren und ihren zahlreichen Angehörigen.

Alle weiteren Informationen können dem folgendem PDF entnommen werden.

Multi-Center Gomaringen spendet einen Satz Wechselkleidung

Am Donnerstag 16.07.2020 stattete der Marktleiter, Herr Amelong, und Herr Haug vom Sportstudio, der Feuerwehr einen Besuch ab.

v.l.n.r. Herr Amelong, Herr Haug, Kommandant Ankele

Im Gepäck hatten Sie 10 Garnituren Trainingsanzüge samt T-Shirt. Diese werden in Zukunft für die Atemschutzgeräteträger verwendet, damit sie bei einem Brandeinsatz die kontaminierte Einsatzkleidung ablegen können und trotzdem „angezogen“ wieder ins Feuerwehrhaus zurückkehren.

Seit dem Wiedereinstieg in den Übungsdienst wurden seit Mitte Juni wöchentlich kleine Gruppen in die Einsatzstellenhygiene eingewiesen. Nicht nur auf Grund der aktuellen Corona Pandemie, viel mehr wegen den Schadstoffen welche sich nach einem Brandeinsatz in der Einsatzkleidung befinden. Es wurde ein Konzept erstellt, mit dem versucht wird, die Verschleppung der Schadstoffe über die Fahrzeuge zurück zum Feuerwehrhaus und nicht zuletzt auch nach Hause, bestmöglich zu unterbinden. Kommandant Jochen Ankele freute sich sehr, dass zum Abschluss der Schulungen nun das gelehrte gleich in die Tat umgesetzt werden kann.

Herr Amelong betonte, dass sie sehr gerne Menschen unterstützen, die in Not geratenen Mitmenschen zu Hilfe kommen. Schließlich sei die Feuerwehr auch schon das eine oder andere Mal im Markt „zu Besuch“ gewesen.

Ganz nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ konnte die Feuerwehr Gomaringen in den vergangenen Jahren schon oft auf die Unterstützung vom Multi-Center bauen. Dafür bedankte sich der Kommandant im Namen der Gemeinde und den Feuerwehrangehörigen ganz herzlich bei Herrn Amelong und Herrn Haug.

Auffahrunfall mit 3 Fahrzeugen

Am 7. Juli um 17:22 Uhr wurde die Feuerwehr Gomaringen zu einem Verkehrsunfall auf der L384 Richtung Höhnisch gerufen.

Neben Brandschutz und Absicherung wurden von den Kameraden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.
Kurz nach 19 Uhr war den Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Im Einsatz waren:
MTW 1/19-1
LF 1/44
Polizei und Rettungsdienst

Mehrere Einsätze aufgrund von Regenfällen

Aufgrund der Regenfälle am 17.6 musste die Feuerwehr 6 mal ausrücken.

5 mal zu Kellern, in welche Wasser eingedrungen war und einmal zu einem Hangabrutsch.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr die Fahrzeuge:

1/19-1
1/19-2
1/44
1/23
Sowie der Bauhof mit einem Radlader um Erdreich von der Straße zu räumen.

Bezüglich des Einsatzes in der Schießmauerstraße 17 kann hier die Stellungnahme des Kommandanten gelesen werden:

Wiederaufnahme Übungsdienst COVID-19

Die Feuerwehr nimmt nun mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen den Übungsdienst wieder auf.

Hierfür wurde eine Dienstanweisung erarbeitet:

Für die Erarbeitung wurden diese beiden Dokumente als Informationsmaterial verwendet:

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3786

https://www.lfs-bw.de/Fachthemen/RechtOrganisation/Documents/coronavirus/2020_05_18_Hinweise_Uebungen_Bevoelkerungsschutz_Endfassung.pdf

Die Feuerwehr informiert

Wenn Menschenleben in Gefahr sind kann es um Sekunden gehen, die entscheiden ob es Überlebende gibt oder nicht. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst benötigen durch ihre großen Fahrzeuge eine gewisse Fahrbahnbreite, um schnell und sicher zum Einsatzort, eventuell zu Ihnen, zu kommen.

Wertvolle Minuten gehen verloren, weil die Einsatzfahrzeuge unnötigerweise rangieren müssen, da falsch geparkt wird. Wertvolle Minuten gehen verloren, weil schweres Gerät die restlichen Meter zum Einsatzort getragen werden muss, da Feuerwehrzufahrten unzugänglich sind. Wertvolle Minuten gehen verloren, weil Fahrzeuge illegal auf Hydrantenschächten stehen.

Eine ignorante und egoistische Parkweise kann im Ernstfall Menschenleben kosten. Auch wenn eine Straße nicht ausdrücklich mit Haltverbotsschildern oder mit anderen Schildern z.B. Feuerwehrzufahrt, Drehleiteraufstellfläche oder Rettungszufahrt gekennzeichnet ist, parken Sie bitte immer so, dass die Feuerwehr mit ihren großen Fahrzeugen zügig durchkommt. Auch ohne Straßenschilder gilt gemäß StVO: „Das Halten (und Parken) ist an engen und an unübersichtlichen Straßenstellen unzulässig.“ Eng ist eine Straße, die weniger als 3,05 Meter breit ist. In Kurven und Kreuzungsbereichen ist noch mehr Platz erforderlich. Beachten Sie bitte auch die Neuerungen der Straßenverkehrsordnung, nun einen Abstand von 8 Metern zum Kreuzungsbereich einzuhalten.

Sei es ein Wohnungsbrand oder ein medizinischer Notfall. Wenn Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen evakuiert werden müssen, treffen die Einsatzkräfte vor Ort oft auf unüberwindbare Hindernisse, die es zuerst zu beseitigen gilt. Greifen Sie hier den Einsatzkräften bitte präventiv vor.

Gebäude, die weiter von der Straße entfernt liegen, können oft nicht angefahren werden. Daher müssen die Zugänge zu diesen Gebäuden stets freigehalten werden. Fußwege aber auch Treppenhäuser sollten nicht als Abstellfläche genutzt werden. Hier geht es um Ihre eigene Sicherheit.

Die Feuerwehr stellt bei ihren Einsätzen immer wieder fest, dass ein Teil der zur Löschwasserentnahme vorgesehenen Hydranten zugeparkt ist. Hydranten sind in Gehwegen, aber auch in der Fahrbahn eingebaut. Denken Sie daran: Das Parken über Hydranten ist verboten. Wenn Sie auf einem Hydranten parken, müssen Sie mit Beschädigungen Ihres Fahrzeuges rechnen, falls im Brandfall die Feuerwehr Ihr Fahrzeug (notfalls bei Gefahrenabwägung unter Gewalt) entfernen muss.

Hydranten werden durch weiße Schilder (25×20 cm) mit roter Umrahmung kenntlich gemacht. Hinter dem „H“ für Hydrant ist der Wasserrohrdurchmesser (in mm) und darunter die Entfernung des Hydranten vom Hinweisschild (in m) angegeben.

Vielen Dank, dass Sie durch Ihre Mithilfe Gomaringen ein Stück sicherer machen.

Ihre Verwaltung und Ihre Feuerwehr Gomaringen.

BMA-Alarm im Multicenter Real

Um 6:22 Uhr wurde die Brandmeldeanlage im Multicenter Real ausgelöst.
Es kam zu einem technischer Defekt an einem Decken-Lüfter in der Obstabteilung. Der brennender Lüfter fiel auf Kunststoff boxen und setzte diese in Brand. Der stv. Marktleiter entdeckte bei Arbeitsbeginn das Feuer und löschte es mit einem Feuerlöscher. Das komplette Geschoss war verraucht und musste längere Zeit belüftet werden. Der stv. Marktleiter wurde vom Rettungsdienst ambulant versorgt und musste nicht ins Krankenhaus. Durch das rechtzeitige Entdecken des Brandes wurde ein größerer Schaden verhindert. Der Markt ist heute Vormittag geschlossen, bis die verderblichen Waren entsorgt sind und das größere Umfeld des Brandherdes gereinigt ist. Voraussichtlich wird der Markt am Nachmittag mit dem noch abgesperrten Obstabteilung wieder geöffnet. Vom Landratsamt war die Abteilung Lebensmittelüberwachung vor Ort und hat diese Maßnahmen angeordnet. Der Metro im Untergeschoss war nicht betroffen.

Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuerwehr Gomaringen mit den Fahrzeugen:

MTW 1/19/1
LF 1/44
TLF 1/23
GW-T 1/74
MTW 1/19/2

Zusätzlichen waren noch 3 Rettungswagen des DRK, 4 Streifenwagenbesatzungen und die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes vor Ort.

Aktuelle Infos bezüglich COVID-19

Zur aktuellen Lage bezüglich des sogenannten „Coronavirus“ finden Sie unterhalb zuverlässige Informationsquellen:

Robert-Koch-Institut:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg:
https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx

Bundesgesundheitsministerium:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Ausbildung der Absturzsicherungseinheit

Die Feuerwehr Gomaringen besitzt 4 Feuerwehrmänner, welche über die Multiplikatorenausbildung „Absturzsicherung“ verfügen.
Diese können somit im Landkreis Tübingen Feuerwehrleute in der Absturzsicherung ausbilden.
Am 7.3.2020 endete die Ausbildung für die ersten 3 Mitglieder der Feuerwehr Gomaringen.

Unterhalb sind einige Bilder dieser Ausbildung.

Vielen Dank an die Nachbarfeuerwehren für die Unterstützung.

Gründung JF

Gründungsversammlung der Jugendfeuerwehr Gomaringen
Die Lücke ist geschlossen
Am Freitag, den 17.01.2020 fand im Kultursaal die Feierliche Gründung der Jugendabteilung unserer Freiwilligen Feuerwehr Gomaringen statt. Unter den Augen zahlreicher Gäste, allen voran dem 1. Landesbeamten Herrn Erich Messner, unserem Bürgermeister Herr Heß, dem Kreisbrandmeister Herr Buess, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Bernd Strohmaier, sowie den Kommandanten der Nachbarwehren begrüßte Kommandant Jochen Ankele die Anwesenden und beschrieb in einem kurzen Abriss den Verlauf bis zur Gründung. Besonders hob er die Bereitschaft der aktiven Kameraden hervor, die sich bereit erklärt haben, als Betreuer zu helfen, insbesondere dem neuen Jugendwart Benjamin Junger, sowie dessen Stellvertreter Florian Schäfer. Die Stargäste des Abends, die 16 Jugendlichen Gründungsmitglieder, wurden mit Applaus begrüßt. Die Freiwillige Feuerwehr Nehren, welche die Patenschaft für unsere Jugendfeuerwehr übernommen hat, überreichte einen Geschenkkorb mit Sportgeräten für die Jugendlichen. Von unseren Dußlinger Kameraden erhielten die Jugendlichen einen Gutschein für einen gemeinsamen Bowling-Abend und von ortsansässigen Firmen erhielten die Jugendlichen Sach- und Geldspenden. Wir bedanken uns bei der VR-Bank Tübingen, Kreissparkasse Tübingen, Fa. Junger Berufsbekleidung, Fa. Elektro Redemann, Fa. U-Haus, Fa. Niklaus Baugeräte, Fa. Laupp&Göbel, sowie Fa. Veit. Auch bei unseren beiden aktiven Abteilungen bedanken wir uns herzlich für die große Unterstützung und die Finanzspritze. Für das leibliche Wohl sorgte das THW Ofterdingen, welches uns bestens verpflegte. Bei einem schönen und gelungenen Abend wurde ein neuer Meilenstein in der Gomaringer Geschichte gefeiert. Nun gibt es in jedem Ort im Landkreis Tübingen eine Jugendfeuerwehr und die Lücke zwischen Brandschutzerziehung und Aktiver Einsatzabteilung wurde geschlossen.
Wir wünschen unseren Jugendlichen alles alles Gute für Ihr Feuerwehrleben.
Einer für alle, alle für Einen!

Hauptversammlung

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gomaringen
Die Hauptversammlung fand am vergangenen Samstag, den 11.01.2020 statt. Jochen Ankele fasste in seiner Ansprache das vergangene Feuerwehrjahr zusammen. Insgesamt rückte die Wehr zu 40 Einsätzen aus, darunter 10 Brandeinsätze und 20 technische Hilfeleistungen. Außerdem blickte Jochen Ankele auf die vergangenen 10 Jahre zurück und lobte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrangehörigen. Er betonte dass er sich sehr freut, dass es im Januar zur Grüdung der Jugendfeuerwehr Gomaringen kommt und bedankte sich beim Jugendwart sowie den Jugendgruppenleitern. In 2019 fanden 2 Zugübungen und 1 Hauptübung (Schuppenanlange am Rahnberg) statt. Bürgermeister Heß lobte die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die zu allen Tages- und Nachtzeiten so vielfältige Einsatzsituationen bewältigten. Er habe Respekt für unsere Arbeit und betonte dass das Ehrenamt eine Bürde die Familie sei und wir trotz alledem zuverlässig und uneigennützig handeln. Für das Jahr 2020 hat die Gemeinde rund 81.000€ für die Feuerwehr eingeplant. Kreisbrandmeister (KBM) Marco Buess zeigte uns eine Szene auf der Tunnelübung, welche am 19.10.19 stattfand und bedankte sich für unsere Teilnahme an dieser Übung. Bernd Strohmaier (Kreisfeuerwehrverband) bedankte sich bei Jochen für seine Arbeit in den letzten Jahren und richtete Glückwünsche für die Gründung der Jugendfeuerwehr am 17.01.20 aus. Löschmeister Achim Astfalk wurde für 15 Jahre im Feuerwehrdienst das Bronzeabzeichen verliehen. Horst Walz wurde für 40 Jahre im Feuerwehrdienst, 25 Jahre Gerätewart, der Brandschutzerziehung und seinen Einsatz in der kommenden Jugendfeuerwehr geehrt. Ebenso wurden Albrecht Kuttler und Karl-Heinz Grauer für 40 Jahre im Dienst geehrt.
Lukas Glaunsinger und Lucas Stratmann wurden im Zuge der Neueinstellung zum Feuerwehrmann befördert, sowie Felix Ankele. Dominik Reiner und Alexander Schmid wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Tino Zappe und Sascha Noll wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Zum Löschmeister wurden Axel Künstle sowie Andreas Schenk befördert. Thorsten Kühbauch wurde um Löschmeister ernannt, Stefan Röhm zum Brandmeister und Uwe Pflumm zum Oberbrandmeister. Benjamin Junger wurde zum Jugendwart der Jugendfeuerwehr Gomaringen ernannt und Florian Schäfer als sein Stellvertreter. Horst Walz, Markus Kühbauch, Patrick Lück, Stephan Maurer, Dominik Reiner, Matthias Faßnacht, Nicolai Werz und Ramona-Lisa Krawczyk wurden zu Jugendgruppenleiter ernannt.
Günther Letz wurde zum Leiter der Altersabteilung für die nächsten 5 Jahre gewählt. Kurt-Rainer Haas war 46 Jahre aktiv in der Feuerwehr, hat sich aber gegen die Altersabteilung entschieden. Rainer Schenk wurde zum Ehrenkommandanten ernannt und in die Altersabteilung verabschiedet.
Außerdem stand die Wahl zum Kommandanten, sowie des Stellvertretenden Kommandanten an. Jochen Ankele wurde mit 50 Stimmen als Kommandant wiedergewählt. Gunther Rapp wurde mit 46 Stimmen zum Stellvertretenden Kommandanten/ Abteilungskommandant der Feuerwehr Gomaringen gewählt. Des weiteren wurde über den Beginn der Übungen abgestimmt- es bleibt bei 20:00 Uhr.

GW-T Fahrzeugübergabe

Übergabe des neuen GW-T
Am 22.11.2019 wurde der Feuerwehr Gomaringen ein neuer GW-T übergeben. Dazu war eine Vielzahl von Gästen erschienen. Darunter der Bürgermeister Steffen Heß, Kreisbrandmeister Marco Buess, Hauptamtsleiter Martin Schindler, Moritz Randecker vom Steueramt , weitere Ortschafts- und Gemeinderäte und Vertreter der Umliegenden Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks. Die ersten Überlegungen über den Ersatz des LF16-TS gehen sieben Jahre zurück als der letzte Bedarfsplan erstellt wurde. Damals war noch die Rede von einem dreisitzigen 7,5 Tonner mit Planenaufbau als GW-T. Mit dem Amtsantritt von unserem KBM Marco Buess wurde auf sein anraten hin sehr schnell auf einen GW-L2 mit Kofferaufbau umgeschwenkt. Die Vorteile dieser Variante sind die größere Kabine, also statt 3 nun 6 Sitzplätze und der kurze Geräteraum zwischen Koffer und Kabine. Hier können Geräte zur Brandbekämpfung und zur einfachen technischen Hilfeleistung untergebracht werden. Selbst eine Tragkraftspritze und ein Stromerzeuger finden darin Platz. So war der Verlust eines Löschfahrzeuges, für die anfangs teilweise kritischen Beobachter, recht schnell erträglich geworden. Der große Vorteil liegt nun in der Möglichkeit im Kofferaufbau die Beladung mit verschiedenen Rollcontainern je nach Einsatzauftrag flexibel zu gestalten. Durch die langjährige Erfahrung der Firma Feuer und Flamme wurde das Fahrzeug formell als GW-T gebaut, was bei gleicher Ausstattung und Optik, wirtschaftliche Vorteile bringt. Das Fahrgestell ist ein MAN TGM18.290 mit 18 Tonnen, 290 PS und Euro 5. Es besitzt ein teilautomatisiertes Schaltgetriebe und zuschaltbaren Allradantrieb. In der Kabine ist eine Standheizung eingebaut und die, dem heutigen technischen Stand entsprechenden Raffinessen. Den Aufbau hat die Firma Hensel aus Waldbrunn gefertigt. Im Koffer haben 8 Rollcontainer oder Paletten Platz.Die Feuerwehrtechnische Beladung lieferte die Firma Ziegler aus Giengen an der Brenz. Die Rollcontainer fertigte die Firma Kemmler & Riehle aus Reutlingen-Betzingen. 2 Tonnen mehr Nutzlast und kein reines Allradfahrgestell hatten uns die wirtschaftlichen Vorteile beschert.Als Dauerbeladung ist vom Kreisbrandmeister die Wasserförderkomponente vorgegeben. Das sind 2000m Schlauch und eine weitere Tragkraftspritze mit entsprechendem Zubehör. Für diese Komponente hat die Feuerwehr Gomaringen einen erhöhten Zuschuss erhalten, da dieses auch für Überlandhilfe eingesetzt werden soll. Das komplette Fahrzeug inklusive Beladung kostete nun 295.000€. Es wird ab sofort im Einsatzdienst tätig sein und das alte LF16-TS ablösen. Dieses wird nun übergeben an die neue Jugendfeuerwehr und dort als Übungsfahrzeug dienen.
Die Feuerwehr Gomaringen bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligen des Projektes für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.